Sebastian Lege's

Das perfekte Sushi

Sushi – Japans Nationalgericht und längst auch bei uns Kult. Sebastian Lege reist bis nach Tokio, besucht den größten Fischmarkt der Welt und lässt sich vom Reismeister eine exklusive Mischung anfertigen. Zurück im Labor experimentiert er mit Fisch, Reis und veganen Alternativen – von Regenbogen-Nigiri bis Melonen-Tuna. Sein Ziel: das perfekte Sushi, das selbst Profis überzeugt.

Perfekter Sushireis

Sticky. Shiny. Sexy. Rice like a real dude rolls it.

Sushireis ist die Grundlage für jedes gute Nigiri, Maki oder Bowl-Gericht – einfach, aber präzise.
Sebastian Lege zeigt, wie man echten japanischen Reis in Perfektion kocht: glänzend, locker, formbar.


• 250 – 500 g echter Sushi-Reis (Koshihikari oder Calrose)
Wasser – im Verhältnis 1:1 bis 1:1,25 (je nach Reissorte und Topf)
3 EL Reisessig
2 EL Zucker
1 TL Salz
Optional: Kombu (für extra Umami)


Den Reis mehrfach in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser fast klar ist.
30 Minuten im Sieb abtropfen lassen.
Im Reiskocher oder Topf mit Wasser und Kombu garen.
15 Minuten kochen, 15 Minuten ruhen lassen – Deckel geschlossen halten.

Essig, Zucker und Salz leicht erwärmen, bis sich alles auflöst, dann über den noch warmen Reis geben.
Mit einem Holzspatel locker schneiden und falten, während gleichzeitig Luft zugefächelt wird – das sorgt für Glanz.
Mit feuchtem Tuch abdecken und bei Raumtemperatur ruhen lassen.


• Rundkornreis ist Pflicht
Reiskocher sorgt für Präzision
Fächern bringt Glanz
Der perfekte Reis ist warm und glänzend, nicht klebrig

Rainbow Multi-Meat Nigiri

Drei Fischlegenden. Eine Fusion. Und on top ein Stück Wagyu.

Ein außergewöhnliches Nigiri, bei dem Lachs, Hamachi und Thunfisch miteinander verschmelzen –
veredelt mit Transglutaminase und einem angegrillten A5-Kagoshima-Wagyu-Würfel als Finale.


• Hamachi (japanischer Gelbschwanz)
• Lachs (fettreich, schottisch, wild)
Thunfisch (Premiumqualität)
Transglutaminase (Fleischkleber)
Etwas Öl zum Fetten der Form


Fisch in hauchdünne Scheiben schneiden.
Eine leicht gefettete Form mit den Fischscheiben auslegen, Lagen abwechseln und jede mit Transglutaminase bestäuben.
Schichten sorgfältig aufbauen und mit Gewicht beschweren.
24 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.

Am nächsten Tag den kompakten Fischblock in gleichmäßige Sashimi-Streifen schneiden.
Für den finalen Kick einen kleinen angegrillten Wagyu-Würfel auflegen.


• Für erfahrene Messerfans und Präzisionsliebhaber
Harmoniert perfekt mit Sushireis und Avocado-Streichfett

Wassermelonen-Thunfisch

Fake Fish. Real Fire.

Ein veganer Thunfisch-Ersatz mit Biss, Glanz und Umami – aus Wassermelone.
Süß, salzig, nussig und vollgepackt mit Tiefe – die perfekte pflanzliche Alternative.


• Wassermelone, geschält und in dicke Blöcke geschnitten
• 1 Teil Muscovado-Zucker
• 1 Teil Salz
• Geröstete, fein gemahlene Nori
• 100 g Sojasauce
• 50 ml Sesamöl
• 50 g Muscovado-Zucker
• Geröstete Nori-Streifen


Die Melone mit Muscovado, Salz und Nori bestäuben und 1 Stunde ruhen lassen.
Danach mit Sojasauce, Sesamöl, Zucker und Nori-Streifen vakuumieren und 24 Stunden marinieren.
Im Dehydrator bei 70 °C für 5–6 Stunden trocknen, bis die Konsistenz glasig und leicht zäh ist – wie perfekt gereifter Tuna Saku.


• Ideal für vegane Sushi- oder Poké-Gerichte
• Sieht aus wie Thunfisch, schmeckt nach Umami

Aubergine Unagi

Aal ohne Tier – aber mit Feuer.

Ein Klassiker neu gedacht: Aubergine als Unagi-Alternative
karamellisiert, mariniert, gegrillt und voller pflanzlichem Umami.


• 1 große Aubergine• Lachs (fettreich, schottisch, wild)
Salz
Sesamöl zum Braten


Unagi-Lack (pflanzliche Umami-Glasur):
100 ml Sake
100 ml Mirin
100 g Muscovado-Zucker
50 ml Sojasauce
1 getrockneter Shiitake
Blatt Nori
1 Stück Kombu-Alge


Aubergine schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen.
Mit Salz bestreuen und entwässern lassen.
In Sesamöl rundum anbraten, bis sie goldbraun karamellisiert.
In verdünntem Unagi-Lack über Nacht einlegen.

Am nächsten Tag auf dem Grill scharf angrillen und mit der Glasur mehrfach bepinseln, bis sie glänzt und nach Rauch und Süße duftet.
Für den Unagi-Lack alle Zutaten gemeinsam einkochen, bis die Sauce sirupartig eindickt – abkühlen lassen und verwenden.


• Perfekt als vegane Sushi-Komponente oder warmes Gemüsegericht
Intensiv, süß, rauchig, umami